Kristina

 

Als ich das 1- Mal vor vielen Jahren auf Mallorca war hat es mich nach Arenal verschlagen. Da war ich jung, ich fand das nett, aber es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Beim 2. Mal legte unser Kreuzfahrtschiff in Palma an und die Zeit reichte gerade, um mit meinem damals
6 – jährigen Sohn Felix durch Palma de Mallorca zu spazieren und eine wunderschöne Kutschfahrt zu machen.

 

mallorca

 

Damals war ich alleinerziehende Mutter, die es gerade in die Toskana verschlagen hatte. Wie das Leben so spielt... als ich Jahre später das 3. Mal wieder kam, erfasste mich eine so plötzlich wie unerwartete Liebe zu dieser Insel, dass für mich schnell klar wurde, von dieser komme ich so schnell nicht wieder los. Inzwischen bin ich verheiratet, habe 3 Söhne und lebe in der wunderschönen Toskana in einem altem Bauernhaus mit herrlichem Ausblick in die Hügel. Ich habe alles was man zum Glücklichsein braucht. Doch das hier, das war anders, das ließ mein Herz ebenso höher schlagen. Das so vertraute Spanisch meiner Vorfahren (meine Oma ist in Spanien geboren und wir haben eine große Familie in Madrid und Bilbao), die typische Insellandschaft, die Ruhe, die leckeren Tapas, das so einfache Reisen über gut ausgebaute Landstraßen, meine deutsche Muttersprache, auf die ich hier so oft treffe, das Meer, der Duft, wegen all dem war ich her gekommen und vor allem, um endlich mal auszuspannen vom doch recht anstrengenden Alltag, in dem Pausen und Inseln der Ruhe so rar sind.

 

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Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass ich am ersten Abend in „meiner“ Finca saß und heulte. Es waren Glückstränen, lange nicht mehr geweint. Zwei Tage lang verließ ich diesen wundervollen Ort nicht. Ich hatte Hunger und hätte mal einkaufen gehen sollen aber es war einfach zu schön hier, ich wollte hir nicht mehr weg. Ich saß auf der Terrasse auf dem schmiedeeisernen Sofa, hörte spanische Musik und lauschte in den Abend hinein: Dort schrie ein Esel, Hühner gackerten, Hunde bellten, die Glocken von Schafen waren zu hören, die Blätter der großen dicken Palme rauschten im noch so warmen Wind.

 

finca

 

Zum Glück hatten die Vermieter 4 Eier im Kühlschrank gelassen, ein paar getrocknete Tomaten und Pasta, dazu als Begrüßungsgeschenk eine Flasche Cava, das musste spanischer Prosecco sein, köstlich.
Das Ausruhen, zu Hause war ich darüber noch im Zweifel, gelang mir richtig gut. Ich traf Menschen, die sich liebevoll um mich kümmerten, Naturheilpraxis Ziesse, Carmen die Masseurin, traf interessante Menschen wie die Fotografin Agnieszka, Tanja vom Casa Creativa und klar, später ging ich auf Tapassuche nach Llucmajor, das mir als kleine Stadt sofort vertraut war und ans Herz wuchs, nach Portixol in den Tapasclub, klar auch mal wieder nach Arenal auf den Ballermann (ist doch ganz nett, zumindest im Oktober, gute Stimmung).

 

tapas

 

Es trenc musste ich gesehen haben und ich hatte unglaublich viel Freude an einem Ausflug mit einem Ape (ich lebe in Italien und fuhr ausgerechnet das 1. Mal Ape auf Mallorca!).

 

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Als Urlauberin kam ich her doch nach ein paar Tagen war klar, das mehr daraus wurde. Ich ertappte mich dabei, dass ich darüber nach dachte mich stärker mit dem Leben hier auseinander zu setzen udn zu verbinden. Eine neue Leidenschaft war geboren, der ich mit dieser Site Ausdruck verleihen möchte.
Ich freue mich wenn ich Sie ebenso für diese wundervolle Insel begeistern kann. Ich werde Sie über Neuigkeiten auf dem laufenden Halten und mich auf die Suche nach einem ganz speziellen, persönlichen und liebevollen Mallorca für Sie begeben.

 

albero

 

 Schließlich: Träume sollte man nicht nur träumen, sie sind zum Realisieren da!